{"id":1080,"date":"2022-01-26T11:05:17","date_gmt":"2022-01-26T10:05:17","guid":{"rendered":"https:\/\/borowka-steuerberatung.com\/?page_id=1080"},"modified":"2022-01-26T11:13:06","modified_gmt":"2022-01-26T10:13:06","slug":"februar-2022","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/borowka-steuerberatung.com\/pl\/aktuell\/februar-2022\/","title":{"rendered":"Februar 2022"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1080\" class=\"elementor elementor-1080\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t<section data-dce-background-color=\"#f4f7fc\" data-dce-background-overlay-color=\"#000000\" class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3a3da6f3 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3a3da6f3\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-background-overlay\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-no\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1cf70203\" data-id=\"1cf70203\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-2eebdb59 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2eebdb59\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-no\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-115b2217\" data-id=\"115b2217\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c25c929 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"c25c929\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Monatsinformation - Februar 2022<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5ca28025 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5ca28025\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 27.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 15.5pt;\">Einkommensteuer<\/span><\/h2><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Menschen mit Behinderung: Gesundheitskosten und Pauschbetrag<br \/>steuermindernd geltend machen<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Auch Menschen mit einer Behinderung<br \/>k\u00f6nnen ihre Gesundheitskosten steuermindernd geltend machen, wenn diese den<br \/>Eigenanteil \u00fcbersteigen. Neben den anfallenden Gesundheitskosten kann der<br \/>Behindertenpauschbetrag zu tragen kommen. Dieser deckt alle Kosten ab, die<br \/>typisch f\u00fcr die Behinderung sind und die regelm\u00e4\u00dfig entstehen.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Berechtigt ist, wer einen Bescheid des<br \/>zust\u00e4ndigen Versorgungsamtes oder ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50<br \/>einen Schwerbehindertenausweis nachweisen kann. Der Pauschbetrag gilt auch,<br \/>wenn die Behinderung erst w\u00e4hrend des Jahres eintritt oder wegf\u00e4llt. Die H\u00f6he<br \/>des Pauschbetrags (Angaben hier f\u00fcr 2021) ist abh\u00e4ngig vom Grad der<br \/>Behinderung. Wenn dieser bei 20 liegt, gibt es einen Pauschbetrag von 384 Euro,<br \/>bei einem Grad von 60 bereits 1.440 Euro. Bei Menschen mit einem Behinderungsgrad<br \/>von 100 liegt der Pauschbetrag bei 2.840 Euro &#8211; bei hilflosen, blinden und<br \/>taubblinden Menschen bei 7.400 Euro. Im Schwerbehindertenausweis m\u00fcssen daf\u00fcr<br \/>die Merkmale &#8222;H&#8220; (hilflos), &#8222;Bl&#8220; (blind) oder<br \/>&#8222;TBl&#8220; (taubblind) eingetragen sein.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Einmalige oder besondere Aufwendungen<br \/>wie f\u00fcr eine Kur, Krankheit oder eine Haushaltshilfe sind zus\u00e4tzlich zum<br \/>Pauschbetrag als au\u00dfergew\u00f6hnliche Belastung absetzbar, wenn sie den Eigenanteil<br \/>\u00fcbersteigen.<\/p><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Auch Vermieter k\u00f6nnen Homeoffice-Pauschale geltend machen<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Mit der Homeoffice-Pauschale k\u00f6nnen f\u00fcr<br \/>maximal 120 Tage im Jahr pro Tag f\u00fcnf Euro bei der Einkommensteuererkl\u00e4rung<br \/>geltend gemacht werden &#8211; also h\u00f6chstens 600 Euro. Das gilt nicht nur f\u00fcr<br \/>Arbeitnehmer, sondern auch f\u00fcr Vermieter.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Bedingung ist, dass an den angesetzten<br \/>Tagen die betriebliche oder berufliche T\u00e4tigkeit ausschlie\u00dflich in der<br \/>h\u00e4uslichen Wohnung ausge\u00fcbt und keine au\u00dferhalb gelegene Bet\u00e4tigungsst\u00e4tte<br \/>aufgesucht wird. Das betrifft beispielsweise einen Arbeitnehmer, der w\u00e4hrend<br \/>der Woche im B\u00fcro seines Arbeitgebers arbeitet und sich am Samstag um die<br \/>Hausverwaltung seiner Vermietungsobjekte k\u00fcmmert. F\u00fcr den Samstag k\u00f6nnte er<br \/>dann die Homeoffice-Pauschale beanspruchen, wenn er keine anderen Wege wie zur<br \/>Post oder zum Baumarkt f\u00fcr das Vermietungsobjekt zur\u00fcckgelegt hat. Der Ansatz<br \/>der Homeoffice-Pauschale ist nicht auf Wochentage beschr\u00e4nkt und es ist auch<br \/>nicht erforderlich, dass ein ganzer Tag gearbeitet wurde.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Wenn der Arbeitnehmer die Hausverwaltung<br \/>dagegen am Abend nach seiner Angestelltent\u00e4tigkeit erledigt, kann er an dem Tag<br \/>die Homeoffice-Pauschale f\u00fcr die Vermietungst\u00e4tigkeit nicht ansetzen. Wenn ein<br \/>Vermieter z. B. als Rentner keiner weiteren Bet\u00e4tigung nachgeht, ist der Ansatz<br \/>der Homeoffice-Pauschale f\u00fcr die Tage im h\u00e4uslichen B\u00fcro m\u00f6glich.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Die Regelung zur Homeoffice-Pauschale<br \/>gilt nach aktuellem Stand nur noch f\u00fcr das Jahr 2021. Allerdings hat die neue<br \/>Koalition angek\u00fcndigt, eine Verl\u00e4ngerung f\u00fcr 2022 zu beschlie\u00dfen.<\/p><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Kein Sonderausgabenabzug bei Barzahlung von Kinderbetreuungskosten<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Das Finanzgericht M\u00fcnchen entschied,<br \/>dass zu den ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higen Aufwendungen f\u00fcr Kinderbetreuung auch<br \/>Fahrtkostenerstattungen an die Betreuungsperson z\u00e4hlen, wenn die Leistungen im<br \/>Einzelnen in der Rechnung oder im Vertrag aufgef\u00fchrt werden. Jedoch sei der<br \/>Fahrtkostenersatz nicht als Sonderausgabe zu ber\u00fccksichtigen, wenn die Zahlung<br \/>bar geleistet werde.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Eine Mutter machte in ihren<br \/>Steuererkl\u00e4rungen f\u00fcr u. a. Kinderbetreuungskosten f\u00fcr ihre zu ihrem Haushalt<br \/>geh\u00f6rigen Kinder steuerlich geltend. Darunter die Aufwendungen f\u00fcr die<br \/>Kinderbetreuung durch die Gro\u00dfmutter mit sechs Fahrten (650 km * 0,30 Euro\/km *<br \/>2 * 6 = 2.340 Euro). Die Fahrtkosten wurden der Gro\u00dfmutter in beiden Jahren in<br \/>bar erstattet. Die Aufwendungen f\u00fcr die Fahrtkosten wurden vom beklagten<br \/>Finanzamt nicht zum Abzug zugelassen. Mit ihrer Klage begehrte die Kl\u00e4gerin den<br \/>Abzug der Fahrtkosten als Sonderausgaben gem\u00e4\u00df \u00a7 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG<br \/>in der Fassung der Streitjahre 2015 und 2016.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">\u00a0<\/p><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Hinterziehungszinsen f\u00fcr verk\u00fcrzte Einkommensteuervorauszahlungen und<br \/>f\u00fcr hinterzogene Jahreseinkommensteuer<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Im Streitfall wurden die Kl\u00e4ger zusammen<br \/>zur Einkommensteuer veranlagt. F\u00fcr die verschiedenen Veranlagungszeitr\u00e4ume<br \/>erstatteten sie Selbstanzeigen, in denen sie bisher nicht versteuerte<br \/>ausl\u00e4ndische Kapitalertr\u00e4ge der Kl\u00e4gerin nacherkl\u00e4rten. Sowohl die daraufhin<br \/>ge\u00e4nderten Einkommensteuerbescheide als auch die Festsetzung der<br \/>Hinterziehungszinsen f\u00fcr die (Jahres-)Einkommensteuer f\u00fcr diese Zeitr\u00e4ume<br \/>erfolgten mit Zinsbescheid entsprechend den nacherkl\u00e4rten Eink\u00fcnften. In diesem<br \/>Zinsbescheid setzte das beklagte Finanzamt auch Hinterziehungszinsen zu<br \/>hinterzogenen Einkommensteuervorauszahlungen f\u00fcr die im Zinsbescheid n\u00e4her<br \/>bezeichneten Quartale aus den VZ 2004 bis 2008, 2010 und 2012 und wegen<br \/>hinterzogenen Solidarit\u00e4tszuschlags zu den hinterzogenen Vorauszahlungen fest.<br \/>Im Anschluss an die Selbstanzeigen ergingen keine ge\u00e4nderten<br \/>Vorauszahlungsbescheide. Mit ihrer Revision wandten sich die Kl\u00e4ger gegen die<br \/>festgesetzten Hinterziehungszinsen der Einkommensteuervorauszahlungen f\u00fcr<br \/>diverse Quartale.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Die Revision sei nach Auffassung des<br \/>Bundesfinanzhofs unbegr\u00fcndet, soweit die Kl\u00e4ger begehren, die im Antrag<br \/>genannten Festsetzungen von Hinterziehungszinsen zu den<br \/>Einkommensteuervorauszahlungen ersatzlos aufzuheben. Die Festsetzung von<br \/>Hinterziehungszinsen f\u00fcr verk\u00fcrzte Einkommensteuervorauszahlungen neben der<br \/>Festsetzung von Hinterziehungszinsen f\u00fcr verk\u00fcrzte Jahreseinkommensteuer<br \/>desjenigen Veranlagungszeitraums, f\u00fcr den die Vorauszahlungen zu leisten<br \/>gewesen w\u00e4ren, bewirke keine Doppelverzinsung desselben Steueranspruchs, wenn<br \/>sich die den Festsetzungen zugrunde liegenden Zinsl\u00e4ufe nicht \u00fcberschneiden.<\/p><h2 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 27.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 15.5pt;\">Erbschaft-\/Schenkungsteuer<\/span><\/h2><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Steuerfolgen bei der Beendigung eines Nie\u00dfbrauchs an einem Grundst\u00fcck<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Oft wird im Wege einer vorweggenommenen<br \/>Erbfolge oder besser: des Verm\u00f6gens\u00fcbergangs auf die nachfolgende Generation<br \/>ein Mietwohngeb\u00e4ude auf Kinder \u00fcbertragen mit der Zur\u00fcckbehaltung der Ertr\u00e4ge<br \/>f\u00fcr die Eltern. Dies erfolgt zweckm\u00e4\u00dfigerweise durch die Bestellung eines<br \/>Nie\u00dfbrauchs f\u00fcr den bisherigen Eigent\u00fcmer, ggfs. auch f\u00fcr den l\u00e4ngstlebenden<br \/>Elternteil. Im Schenkungszeitpunkt wird dann f\u00fcr Zwecke der Ermittlung der<br \/>Schenkungsteuer ein gesonderter Grundst\u00fcckswert festgestellt und hiervon die<br \/>Nie\u00dfbrauchsbelastung mit ihrem kapitalisierten Wert abgezogen. Der Jahreswert<br \/>muss aus dem Durchschnitt der Ertr\u00e4ge aus dem Grundst\u00fcck (ohne AfA) ermittelt<br \/>werden und ist dann mit dem Vervielf\u00e4ltiger entsprechend dem Lebensalter<br \/>des\/der Berechtigten (abzulesen aus der amtlichen Sterbetafel) zu<br \/>kapitalisieren. Sind beide Elternteile berechtigt, richtet sich der<br \/>Vervielf\u00e4ltiger nach dem Lebensalter des\/der statistisch L\u00e4ngstlebenden. Beim<br \/>Kapitalwert wird ein Zinssatz von 5,5 % ber\u00fccksichtigt. Sind in dem Geb\u00e4ude nur<br \/>Wohnr\u00e4ume vermietet, ist sowohl vom Grundst\u00fcckswert als auch vom Kapitalwert<br \/>des Nie\u00dfbrauchs ein Abschlag von 10 % vorzunehmen.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Was geschieht nun beim Wegfall des<br \/>Nie\u00dfbrauchs im Todesfall des Erstversterbenden? Gar nichts, die Belastung geht<br \/>auf den\/die weitere\/n Berechtigte\/n \u00fcber. Es kann allerdings dann zu einer<br \/>\u00c4nderung des urspr\u00fcnglichen kapitalisierten Nie\u00dfbrauchswertes kommen, wenn die<br \/>berechtigte Person relativ kurze Zeit nach der Nie\u00dfbrauchsbestellung verstirbt.<br \/>Der kurze Zeitraum betr\u00e4gt 10 bis 1 Jahr, je nach dem Lebensalter des<br \/>Berechtigten im Zeitpunkt der Nie\u00dfbrauchsbestellung. Die urspr\u00fcnglich<br \/>festgesetzte Schenkungsteuer kann in diesen F\u00e4llen vom Finanzamt ge\u00e4ndert<br \/>werden, soweit noch keine Zahlungsverj\u00e4hrung eingetreten ist, d. h. 5 Jahre<br \/>nach der erstmaligen F\u00e4lligkeit der Steuer (\u00a7\u00a7 228, 229 AO).<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Eine f\u00fcr die Praxis sinnvolle Variante<br \/>der Versorgung der \u00fcbertragenden Eltern ergibt sich aus einem Urteil des<br \/>Bundesfinanzhofs (II R 26\/19 vom 15.07.2021). Der Vater<br \/>\u00fcbertr\u00e4gt unter Zur\u00fcckbehaltung des Nie\u00dfbrauchs ein Mietwohngrundst\u00fcck auf die<br \/>Tochter. Nach seinem Tod soll die Mutter eine Rente aus den Grundst\u00fccksertr\u00e4gen<br \/>erhalten. Bei der Festsetzung der Schenkungsteuer wird nur der Nie\u00dfbrauch<br \/>abgezogen, nicht jedoch die Rente, weil deren Entstehen ungewiss ist. Sie h\u00e4ngt<br \/>davon ab, ob die Ehefrau den Ehemann \u00fcberlebt. Tritt dieser Fall ein, ist die<br \/>Rente vom urspr\u00fcnglichen Schenkungswert abzuziehen. Die Kapitalisierung muss<br \/>dann vom Zeitpunkt des Rentenbezugs nach dem Lebensalter der Ehefrau<br \/>vorgenommen werden. Die Berichtigung erfolgt nur auf Antrag und ohne zeitliche<br \/>Begrenzung wegen der Festsetzungsverj\u00e4hrung.<\/p><h2 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 27.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 15.5pt;\">Grunderwerbsteuer<\/span><\/h2><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Zum einheitlichen Vertragswerk im Grunderwerbsteuerrecht<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Der f\u00fcr ein einheitliches Vertragswerk<br \/>im Sinne des GrESt-Rechts erforderliche objektiv sachliche Zusammenhang<br \/>zwischen dem Erwerb und der Bebauung eines Grundst\u00fccks wird u. a. indiziert,<br \/>wenn der Ver\u00e4u\u00dferer dem Erwerber vor Abschluss des Kaufvertrags \u00fcber das<br \/>Grundst\u00fcck aufgrund einer in bautechnischer und finanzieller Hinsicht konkreten<br \/>und bis (ann\u00e4hernd) zur Baureife gediehenen Vorplanung ein bestimmtes Geb\u00e4ude auf<br \/>dem konkreten Grundst\u00fcck zu einem im Wesentlichen feststehenden Preis angeboten<br \/>hatte und der Erwerber dieses Angebot sp\u00e4ter unver\u00e4ndert oder mit nur geringen<br \/>Abweichungen, die den Charakter der Bauma\u00dfnahmen nicht ver\u00e4ndert haben,<br \/>angenommen hat. So entschied das Nieders\u00e4chsische Finanzgericht (Az. 7 K 155\/17).<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Auf der Ver\u00e4u\u00dfererseite k\u00f6nnten mehrere<br \/>Personen als Vertragspartner auftreten, sodass sich die Anspr\u00fcche des Erwerbers<br \/>auf \u00dcbereignung des Grundst\u00fccks und auf Errichtung des Geb\u00e4udes zivilrechtlich<br \/>gegen verschiedene Personen richten. Es gen\u00fcge, wenn der Eigent\u00fcmer das<br \/>Grundst\u00fcck dem Bauunternehmer, der die Bebauung angeboten habe, &#8222;an die<br \/>Hand&#8220; gegeben habe. Ma\u00dfgebend sei dabei der tats\u00e4chlich verwirklichte<br \/>Geschehensablauf.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Ohne Bedeutung sei, ob der Erwerber<br \/>tats\u00e4chlich und rechtlich in der Lage gewesen w\u00e4re, ein anderes Unternehmen mit<br \/>der Bebauung zu beauftragen oder sich f\u00fcr eine andere, wesentlich vom Angebot<br \/>des Grundst\u00fccksver\u00e4u\u00dferers abweichende Bebauung zu entscheiden, und ggf. auch<br \/>entsprechende Angebote eingeholt habe.<\/p><h2 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 27.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 15.5pt;\">Verfahrensrecht<\/span><\/h2><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Einreichung einer Steuererkl\u00e4rung kurz vor Ablauf der Festsetzungsfrist<br \/>&#8211; Verj\u00e4hrung kann drohen!<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">F\u00fcr die Wahrung der Festsetzungsfrist<br \/>ist derjenige Zeitpunkt ma\u00dfgeblich, in dem der Steuerbescheid den Bereich der<br \/>f\u00fcr die Steuerfestsetzung zust\u00e4ndigen Finanzbeh\u00f6rde verlassen hat. Auf den<br \/>Zeitpunkt, in dem eine Steuererkl\u00e4rung bei der Finanzbeh\u00f6rde eingereicht wurde,<br \/>kommt es nicht an. Das entschied der Bundesfinanzhof (Az. X R 35\/20).<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Die Abgabe einer gesetzlich<br \/>vorgeschriebenen Steuer- oder Feststellungserkl\u00e4rung sei nicht als Antrag i. S.<br \/>d. \u00a7 171 Abs.<br \/>3 AO anzusehen. Eine Ablaufhemmung nach \u00a7 171 Abs. 3a AO<br \/>trete nicht ein, wenn der Erlass eines (beg\u00fcnstigenden) Steuerbescheids erst<br \/>nach Ablauf der Festsetzungsfrist abgelehnt und dieser Ablehnungsbescheid<br \/>angefochten werde.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Bei einer Antragsveranlagung sei die<br \/>Anlaufhemmung des \u00a7 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO nicht<br \/>anwendbar, sodass die Festsetzungsfrist mit Ablauf des Kalenderjahrs, in dem<br \/>die Steuer entstanden ist, beginne. Nach den Grunds\u00e4tzen von Treu und Glauben<br \/>k\u00f6nne nicht erwartet werden, dass der Steuerbescheid noch innerhalb der<br \/>Festsetzungsfrist den Bereich der Finanzbeh\u00f6rde verlasse, wenn die<br \/>Steuererkl\u00e4rung erst einen Tag vor Ablauf der Festsetzungsfrist beim Finanzamt<br \/>eingereicht werde.<span style=\"color: var( --e-global-color-primary ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight ); letter-spacing: var( --e-global-typography-text-letter-spacing ); background-color: var( --e-global-color-8b3c950 );\">\u00a0<\/span><\/p><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Kein Versp\u00e4tungszuschlag bei \u00fcberwiegendem Mitverschulden des<br \/>Finanzamts<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Die Festsetzung eines<br \/>Versp\u00e4tungszuschlags ist bei \u00fcberwiegendem Mitverschulden des Finanzamts nicht<br \/>rechtm\u00e4\u00dfig. So entschied das Finanzgericht D\u00fcsseldorf (Az. 4 K 135\/20).<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Ein relevantes Mitverschulden des<br \/>Finanzamts liege im entschiedenen Fall vor. Diesem habe es sich geradezu<br \/>aufdr\u00e4ngen m\u00fcssen, dass die Kl\u00e4gerin aufgrund eines Irrtums \u00fcber die materielle<br \/>Rechtslage ihre Erkl\u00e4rungspflichten verletzt und das Finanzamt seinerseits<br \/>seine F\u00fcrsorgepflichten verletzt habe. Denn aus den von der Kl\u00e4gerin freim\u00fctig<br \/>gemachten Angaben in den Feststellungserkl\u00e4rungen, ihren Erl\u00e4uterungen hierzu<br \/>und etwa den eingereichten Werbungskostenbelegen h\u00e4tte jeder zust\u00e4ndige<br \/>Bearbeiter unschwer darauf schlie\u00dfen k\u00f6nnen, dass die Abgabe von<br \/>Umsatzsteuererkl\u00e4rungen lediglich versehentlich unterblieben war.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Zur Abgabe von Umsatzsteuererkl\u00e4rungen<br \/>habe das Finanzamt jedoch entgegen der in den \u00a7\u00a7 85 ff. AO<br \/>normierten Besteuerungsgrunds\u00e4tze und dem Grundsatz eines fairen Verfahrens die<br \/>Kl\u00e4gerin nie aufgefordert. Demnach habe es das Finanzamt schuldhaft unterlassen,<br \/>die Kl\u00e4gerin durch fr\u00fchzeitigen Hinweis zur Erf\u00fcllung ihrer Erkl\u00e4rungspflichten<br \/>zu veranlassen.<\/p><h2 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 27.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 15.5pt;\">Sonstige<\/span><\/h2><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Grundsteuerreform 2022: Stichtag f\u00fcr den Stand der Angaben 01.01.2022<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Zum 01.01.2025 wird auf Grund der<br \/>Grundsteuerreform die neue Grundsteuer in Kraft treten. Die Einheitswerte<br \/>werden als bisherige Berechnungsgrundlage der Grundsteuer ihre G\u00fcltigkeit verlieren.<br \/>An deren Stelle tritt dann in den Bundesl\u00e4ndern, die keine abweichenden<br \/>Regelungen getroffen haben, der Grundsteuerwert.<\/p><p>\u00a0<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Die Finanzverwaltung wird in diesem Jahr<br \/>eine Vielzahl neuer Daten abfragen, die von Grundst\u00fcckseigent\u00fcmern vorzulegen<br \/>sind. Stichtag f\u00fcr die Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer f\u00fcr den Stand der Angaben ist der<br \/>01.01.2022. Zu diesem Stichtag m\u00fcssen Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer jedoch zun\u00e4chst<br \/>nichts unternehmen. Sie werden Ende M\u00e4rz 2022 mit \u00f6ffentlicher Bekanntmachung<br \/>weiter informiert.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Die Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer haben sich<br \/>damit zu besch\u00e4ftigen, welche Grundst\u00fccksart vorliegt, wie gro\u00df die<br \/>Grundst\u00fccksfl\u00e4che ist, wie sich der zutreffende Bodenrichtwert bemisst, wie<br \/>viel Wohnfl\u00e4che vorliegt, um welches Baujahr es sich handelt und wie sich die<br \/>Miteigentumsanteile der Eigentumswohnung(en) in entsprechenden Wohnobjekten<br \/>bemessen. Teilweise sind die geforderten Angaben nicht so einfach zu ermitteln.<br \/>Erschwerend kommt hinzu, dass die Finanzverwaltung aktuell davon ausgeht, dass<br \/>die Daten bis zum 31.10.2022 in Erkl\u00e4rungsform (sog. Feststellungserkl\u00e4rung)<br \/>beim Finanzamt einzugehen haben.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Die Vorgabe der Finanzverwaltung im Zuge<br \/>der durchzuf\u00fchrenden Grundsteuerreform 2022 bedeutet, dass in den kommenden<br \/>Monaten rund 36 Millionen Immobilien, darunter 24 Millionen Wohnimmobilien, neu<br \/>bewertet werden m\u00fcssen. Bemerkenswert bei der Zeitvorgabe ist der Umstand, dass<br \/>die Einreichung der Erkl\u00e4rung &#8211; elektronisch (Elster-Portal) -, erst ab dem<br \/>01.07.2022 m\u00f6glich sein soll, daf\u00fcr jedoch aktuell noch keine<br \/>Erkl\u00e4rungsvordrucke existieren.<\/p><p>\u00a0<\/p><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Jahresabschl\u00fcsse: Offenlegungsfrist f\u00fcr 2020 verl\u00e4ngert<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Das Bundesministerium der Justiz (BMJ)<br \/>gab bekannt, dass bis zum 07.03.2022 keine Ordnungsgeldverfahren f\u00fcr die<br \/>versp\u00e4tete Offenlegung der Jahresabschl\u00fcsse 2020 f\u00fcr kleine und mittlere<br \/>Kapitalgesellschaften eingeleitet werden. Darauf wies auch der Deutsche<br \/>Steuerberaterverband hin.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Am 23.12.2021 ver\u00f6ffentlichte das BMJ<br \/>auf seiner Internetseite die Nachricht: &#8222;Das Bundesamt f\u00fcr Justiz wird in<br \/>Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz gegen Unternehmen, deren<br \/>gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen f\u00fcr das<br \/>Gesch\u00e4ftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31.12.2020 am 31.12.2021 endet, vor dem<br \/>07.03.2022 kein Ordnungsgeldverfahren nach \u00a7 335 des Handelsgesetzbuchs<br \/>einleiten. Damit sollen angesichts der andauernden COVID-19-Pandemie die<br \/>Belange der Beteiligten angemessen ber\u00fccksichtigt werden.&#8220;<\/p><table style=\"background: #e1efcf;\" border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\"><tbody><tr style=\"mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes; mso-yfti-lastrow: yes; height: 11.25pt;\"><td style=\"padding: 9.25pt .25pt 18.25pt .25pt; height: 11.25pt;\" valign=\"top\"><p style=\"line-height: 15.0pt; margin: 0cm 13.5pt 9.0pt 13.5pt;\"><span style=\"font-size: 9.0pt;\">Hinweis<\/span><\/p><p style=\"margin: 0cm 13.5pt 9.0pt 13.5pt;\"><span style=\"font-size: 9.0pt;\">Entsprechendes<br \/>gilt auch f\u00fcr die Hinterlegung von sog. Kleinstkapitalgesellschaften.<\/span><\/p><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><p>\u00a0<\/p><h3 style=\"mso-pagination: widow-orphan; page-break-after: auto; margin: 18.0pt 0cm 4.5pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 12.5pt;\">Hochwasser: Steuerliche Hilfsma\u00dfnahmen verl\u00e4ngert<\/span><\/h3><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Die Finanzverwaltungen Bayern,<br \/>Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verl\u00e4ngern den Katastrophenerlass in<br \/>wichtigen Bereichen.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Zu den konkreten Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen<br \/>geh\u00f6ren:<\/p><p style=\"text-indent: -9.6pt; line-height: 15.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; margin: 0cm 0cm 9.0pt 30.0pt;\"><!-- [if !supportLists]--><span style=\"font-family: Wingdings; mso-fareast-font-family: Wingdings; mso-bidi-font-family: Wingdings;\">\u00a7<span style=\"font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-stretch: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;\"><br \/><\/span><\/span><!--[endif]-->Stundungen von Einkommen-, K\u00f6rperschaft-,<br \/>Umsatz-, Erbschaft-\/Schenkung- sowie Grunderwerbsteuer f\u00fcr bis zum 31.03.2022<br \/>f\u00e4llige Forderungen l\u00e4ngstens bis zum 30.06.2022 ohne Ratenzahlungen.<\/p><p style=\"text-indent: -9.6pt; line-height: 15.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; margin: 0cm 0cm 9.0pt 30.0pt;\"><!-- [if !supportLists]--><span style=\"font-family: Wingdings; mso-fareast-font-family: Wingdings; mso-bidi-font-family: Wingdings;\">\u00a7<span style=\"font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-stretch: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;\"><br \/><\/span><\/span><!--[endif]-->Keine Vollstreckungsma\u00dfnahmen bis zum 30.06.2022<br \/>&#8211; bei Antragstellung bis zum 31.03.2022 f\u00fcr die bis dahin f\u00e4lligen Steuern.<\/p><p style=\"text-indent: -9.6pt; line-height: 15.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; margin: 0cm 0cm 9.0pt 30.0pt;\"><!-- [if !supportLists]--><span style=\"font-family: Wingdings; mso-fareast-font-family: Wingdings; mso-bidi-font-family: Wingdings;\">\u00a7<span style=\"font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-stretch: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;\"><br \/><\/span><\/span><!--[endif]-->Auf die Erhebung von Stundungszinsen wird<br \/>verzichtet bzw. S\u00e4umniszuschl\u00e4ge werden erlassen.<\/p><p style=\"text-indent: -9.6pt; line-height: 15.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; margin: 0cm 0cm 9.0pt 30.0pt;\"><!-- [if !supportLists]--><span style=\"font-family: Wingdings; mso-fareast-font-family: Wingdings; mso-bidi-font-family: Wingdings;\">\u00a7<span style=\"font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-stretch: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;\"><br \/><\/span><\/span><!--[endif]-->Antr\u00e4ge auf die Anpassung der Vorauszahlungen<br \/>k\u00f6nnen ebenfalls bis zum 31.03.2022 im vereinfachten Verfahren gestellt werden.<\/p><p style=\"text-indent: -9.6pt; line-height: 15.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; margin: 0cm 0cm 9.0pt 30.0pt;\"><!-- [if !supportLists]--><span style=\"font-family: Wingdings; mso-fareast-font-family: Wingdings; mso-bidi-font-family: Wingdings;\">\u00a7<span style=\"font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-stretch: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;\"><br \/><\/span><\/span><!--[endif]-->Erleichterungen f\u00fcr die Hilfeleistenden im<br \/>Spenden- und Unternehmenssteuerrecht.<\/p><p style=\"text-indent: -9.6pt; line-height: 15.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; margin: 0cm 0cm 9.0pt 30.0pt;\"><!-- [if !supportLists]--><span style=\"font-family: Wingdings; mso-fareast-font-family: Wingdings; mso-bidi-font-family: Wingdings;\">\u00a7<span style=\"font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-stretch: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;\"><br \/><\/span><\/span><!--[endif]-->Sonderabschreibungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den<br \/>Wiederaufbau, davon profitieren Wirtschaft und Privatpersonen.<\/p><p style=\"text-indent: -9.6pt; line-height: 15.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; margin: 0cm 0cm 9.0pt 30.0pt;\"><!-- [if !supportLists]--><span style=\"font-family: Wingdings; mso-fareast-font-family: Wingdings; mso-bidi-font-family: Wingdings;\">\u00a7<span style=\"font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-stretch: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;\"><br \/><\/span><\/span><!--[endif]-->Arbeitgeber k\u00f6nnen ihren Mitarbeitern und deren<br \/>Familien, deren Wohnungen und H\u00e4user durch das Unwetter unbewohnbar geworden<br \/>sind, vor\u00fcbergehend Unterk\u00fcnfte und Verpflegung steuerfrei gew\u00e4hren.<\/p><p style=\"text-indent: -9.6pt; line-height: 15.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; margin: 0cm 0cm 9.0pt 30.0pt;\"><!-- [if !supportLists]--><span style=\"font-family: Wingdings; mso-fareast-font-family: Wingdings; mso-bidi-font-family: Wingdings;\">\u00a7<span style=\"font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-stretch: normal; font-size: 7pt; line-height: normal;\"><br \/><\/span><\/span><!--[endif]-->Gro\u00dfz\u00fcgige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die steuerliche<br \/>Abzugsf\u00e4higkeit von Spenden: F\u00fcr Spenden an Gemeinden, St\u00e4dte und Landkreise<br \/>gilt bis zur H\u00f6he von 300 Euro stets der vereinfachte Zuwendungsnachweis. Das<br \/>hei\u00dft, dass der Kontoauszug oder \u00dcberweisungsbeleg gen\u00fcgt.<\/p><p style=\"margin-bottom: 9.0pt;\">Katastrophenerlass und vereinfachte<br \/>Antragsformulare sind online abrufbar unter &#8222;FinMin Bayern&#8220;: https:\/\/stmfh.bayern.de\/service\/finanzielle_hilfen\/hochwasser_2021\/unwettererlass.pdf,<br \/>&#8222;FinMin Nordrhein-Westfalen&#8220;: <span style=\"border: none;\"><span style=\"border: none;\">https:\/\/www.finanzverwaltung.nrw.de\/de\/pm\/<span style=\"border: none;\">finanzverwaltung-nordrhein-westfalen-verlaengert-steuerliche-hilfsmassnahmen<\/span><\/span><\/span><br \/>und &#8222;Landesamt f\u00fcr Steuern Rheinland-Pfalz&#8220;: https:\/\/www.lfst-rlp.de\/service\/flutkatastrophe-rheinland-pfalz\/steuerliche-informationen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsinformation &#8211; Februar 2022 Einkommensteuer Menschen mit Behinderung: Gesundheitskosten und Pauschbetragsteuermindernd geltend machen Auch Menschen mit einer Behinderungk\u00f6nnen ihre Gesundheitskosten steuermindernd geltend machen, wenn diese denEigenanteil \u00fcbersteigen. Neben den anfallenden Gesundheitskosten kann derBehindertenpauschbetrag zu tragen kommen. Dieser deckt alle Kosten ab, dietypisch f\u00fcr die Behinderung sind und die regelm\u00e4\u00dfig entstehen. 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