{"id":597,"date":"2021-04-14T12:26:22","date_gmt":"2021-04-14T10:26:22","guid":{"rendered":"https:\/\/borowka-steuerberatung.com\/?page_id=597"},"modified":"2021-04-14T12:30:56","modified_gmt":"2021-04-14T10:30:56","slug":"aenderungen-2021","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/borowka-steuerberatung.com\/pl\/aktuell\/aenderungen-2021\/","title":{"rendered":"\u00c4nderungen 2021"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"597\" class=\"elementor elementor-597\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t<section data-dce-background-color=\"#f4f7fc\" data-dce-background-overlay-color=\"#000000\" class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3a3da6f3 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3a3da6f3\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-background-overlay\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-no\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1cf70203\" data-id=\"1cf70203\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-2eebdb59 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2eebdb59\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-no\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-115b2217\" data-id=\"115b2217\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c25c929 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"c25c929\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Steuer\u00e4nderungen ab 2021<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5ca28025 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5ca28025\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h6>Solidarit\u00e4tszuschlag wird f\u00fcr die meisten Steuerzahler abgeschafft<\/h6><p>Ab 2021 wird die Freigrenze f\u00fcr den Solidarit\u00e4tszuschlag von 972 Euro auf 16.956 Euro angehoben (zusammen veranlagte Ehepartner: von 1.944 Euro auf 33.912 Euro). Berechnet nach dem Steuertarif 2020 ist das bis zu einem zu versteuernden Einkommen von 61.717 Euro der Fall (zusammen veranlagte Ehepartner: 123.434 Euro).<br \/>Bei einem zu versteuernden Einkommen von 61.718 Euro bis 96.409 Euro (zusammen veranlagte Ehepartner: 123.435 Euro bis 192.818 Euro) liegen Sie in der sog. Milderungszone: Um einen Belastungssprung zu vermeiden, w\u00e4chst ein gemilderter Solidarit\u00e4tszuschlag mit steigendem Einkommen kontinuierlich an. Erst wenn das zu versteuernde Einkommen \u00fcber dieser Grenze liegt, muss der volle Satz von weiterhin 5,5% der Einkommensteuer bezahlt werden.<br \/>Nach Angaben der Bundesregierung zahlen ab 2021 rund 90% der Steuerzahler keinen Solidarit\u00e4tszuschlag mehr.<\/p><h6>Steuertarif: Erh\u00f6hung des Grundfreibetrags und Abbau der kalten Progression<\/h6><p>Ab 2021 erh\u00f6ht sich der Grundfreibetrag um 336 Euro auf 9.744 Euro. Zum Abbau der sog. kalten Progression werden zus\u00e4tzlich die \u00fcbrigen Eckwerte des Steuertarifs um 1,52% angehoben.<br \/>Diese \u00bbVerschiebung der Eckwerte des Einkommensteuertarifs\u00ab ist eine regelm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrte Ma\u00dfnahme, um die Auswirkungen der kalten Progression abzumildern: Ein \u00bbEckwert\u00ab besagt, dass der oberhalb dieses Betrags liegende Teil eines Einkommens h\u00f6her besteuert wird als der darunter liegende.<\/p><h6>Anhebung der Behinderten-Pauschbetr\u00e4ge<\/h6><p>Steuerpflichtige mit einer Behinderung k\u00f6nnen in der Steuererkl\u00e4rung anstelle eines Einzelnachweises f\u00fcr ihre Aufwendungen f\u00fcr den t\u00e4glichen behinderungsbedingten Lebensbedarf einen Behinderten-Pauschbetrag beantragen. Ab 2021 gelten h\u00f6here Pauschbetr\u00e4ge.<br \/>Die \u00c4nderungen durch das \u00bbGesetz zur Erh\u00f6hung der Behinderten-Pauschbetr\u00e4ge und zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen\u00ab auf einen Blick:<\/p><ul><li>Verdoppelung der Behinderten-Pauschbetr\u00e4ge einschlie\u00dflich Aktualisierung der Systematik,<\/li><li>Einf\u00fchrung eines behinderungsbedingten Fahrtkosten-Pauschbetrags,<\/li><li>Verzicht auf die zus\u00e4tzlichen Anspruchsvoraussetzungen zur Gew\u00e4hrung eines Behinderten-Pauschbetrages bei einem Grad der Behinderung kleiner als 50,<\/li><li>Geltendmachung des Pflege-Pauschbetrages auch unabh\u00e4ngig vom Vorliegen des Kriteriums \u00bbhilflos\u00ab bei der zu pflegenden Person und<\/li><li>Erh\u00f6hung des Pflege-Pauschbetrages bei der Pflege von Personen mit den Pflegegraden 4 und 5 und Einf\u00fchrung eines Pflege-Pauschbetrages bei der Pflege von Personen mit den Pflegegraden 2 und 3.<\/li><\/ul><h6>H\u00f6heres Kindergeld ab 2021<\/h6><p>Durch das Zweite Familienentlastungsgesetz steigt das Kindergeld aber dem 1. Januar 2021 um 15 Euro je Kind. Das Kindergeld betr\u00e4gt dann monatlich<\/p><ul><li>f\u00fcr das erste und zweite Kind jeweils 219 Euro,<\/li><li>f\u00fcr das dritte Kind 225 Euro, f\u00fcr das vierte und<\/li><li>f\u00fcr jedes weitere Kind jeweils 250 Euro.<\/li><\/ul><p>Der steuerliche Kinderfreibetrag steigt entsprechend von 5.172 Euro um 288 Euro auf 5.460 Euro.<\/p><h6>Anhebung der Freibetr\u00e4ge\u00a0f\u00fcr den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf<\/h6><h6>Der Freibetrag f\u00fcr den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf eines Kindes wird um 288 Euro auf 2.928 Euro erh\u00f6ht.<\/h6><p>\u00a0<\/p><h6>Anhebung des Unterhaltsh\u00f6chstbetrags<\/h6><p>Der H\u00f6chstbetrag f\u00fcr den Abzug von Unterhaltsleistungen soll im Einklang mit der Anhebung des Grundfreibetrags ab 2021 in gleicher Weise angehoben werden, also von 9.408 Euro auf 9.744 Euro im Jahr 2021 und auf 9.984 Euro im Jahr 2022.<\/p><h6>Fernpendler: Befristete Anhebung der Entfernungspauschale<\/h6><p>F\u00fcr Fernpendler, die einen weiten Weg zur Arbeit zur\u00fccklegen m\u00fcssen, erh\u00f6ht sich die Entfernungspauschale f\u00fcr den Weg von der Wohnung zur ersten T\u00e4tigkeitsst\u00e4tte ab dem 21. Entfernungskilometer<\/p><ul><li>ab 1.1.2021 bis 31.12.2023 von 0,30 Euro\/km auf 0,35 Euro\/km,<\/li><li>ab 1.1.2024 bis 31.12.2026 von 0,35 Euro\/km auf 0,38 Euro\/km.<\/li><\/ul><p>Das gilt entsprechend f\u00fcr Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsf\u00fchrung.<\/p><p>Die Regeln zur Entfernungspauschale bleiben unver\u00e4ndert. Auch die ab dem 21. Entfernungskilometer h\u00f6here Entfernungspauschale gilt grunds\u00e4tzlich unabh\u00e4ngig davon, welches Verkehrsmittel Sie benutzen. Der H\u00f6chstbetrag (vor allem f\u00fcr Bahnfahrer) betr\u00e4gt weiterhin 4.500 Euro j\u00e4hrlich, soweit kein Pkw f\u00fcr die Fahrt zur Arbeit benutzt wird.<br \/>Ist Ihre erste T\u00e4tigkeitsst\u00e4tte weniger als 21 Kilometer von Ihrer Wohnung entfernt, \u00e4ndert sich f\u00fcr Sie also nichts.<\/p><p>Fernpendler mit niedrigem Einkommen: Mobilit\u00e4tspr\u00e4mie<\/p><p>Fernpendler, die mit ihrem zu versteuernden Einkommen unter dem Grundfreibetrag liegen, brauchen keine Einkommensteuer zu zahlen. Ihnen bringt die eben beschriebene Erh\u00f6hung der Entfernungspauschale also nichts. Das Finanzamt zahlt deshalb in diesen F\u00e4llen auf Antrag eine Mobilit\u00e4tspr\u00e4mie aus, wenn die erste T\u00e4tigkeitsst\u00e4tte mehr als 21 Kilometer von der Wohnung entfernt liegt.<\/p><p>Bemessungsgrundlage f\u00fcr die Mobilit\u00e4tspr\u00e4mie sind grunds\u00e4tzlich die erh\u00f6hten Entfernungspauschalen von 35 Cent bzw. 38 Cent ab dem 21. Entfernungskilometer. Das gilt aber nur, soweit durch die erh\u00f6hten Entfernungspauschalen zusammen mit den \u00fcbrigen Werbungskosten der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro j\u00e4hrlich \u00fcberschritten wird (und sich damit auch bei anderen Arbeitnehmern steuerentlastend ausgewirkt h\u00e4tte). Die Mobilit\u00e4tspr\u00e4mie betr\u00e4gt 14% (das entspricht dem Eingangssteuersatz im Steuertarif) dieser Bemessungsgrundlage.<\/p><p>Die Mobilit\u00e4tspr\u00e4mie wird f\u00fcr die Jahre 2021 bis 2026 gew\u00e4hrt. Der Anspruch darauf entsteht mit Ablauf des Jahres. Somit wird die Pr\u00e4mie erstmals in 2022 f\u00fcr 2021 ausgezahlt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steuer\u00e4nderungen ab 2021 Solidarit\u00e4tszuschlag wird f\u00fcr die meisten Steuerzahler abgeschafft Ab 2021 wird die Freigrenze f\u00fcr den Solidarit\u00e4tszuschlag von 972 Euro auf 16.956 Euro angehoben (zusammen veranlagte Ehepartner: von 1.944 Euro auf 33.912 Euro). 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